Das erste Inferno brach am 19. Dezember gegen 15.30 Uhr über die Innenstadt herein, als 30 britische Lancaster-Bomber 136 Tonnen Sprengbomben abwarfen. Das Szenario wiederholte und steigerte sich im 2-Tages-Rhythmus: Am 21. Dezember, zwischen 14.35 Uhr und 15.17 Uhr, waren es 94 viermotorige Lancaster- und 47 amerikanische Jagdbomber, die Trier mit 427 Tonnen Spreng-, Brand- und Napalmbomben traktierten.(Wikipedia: Der erste belegte Kriegseinsatz von Napalm erfolgte im Juli 1943 im Rahmen der Operation Husky bei der Landung auf Sizilien. Dort setzten US-Truppen Napalm mit einem Flammenwerfer ein.)
Der schwerste Angriff folgte am 23. Dezember: 700 Tonnen Bomben eines britischen Geschwaders fielen am frühen Nachmittag auf die Altstadt. Die Feuerwehr stand angesichts von 52 Großbränden auf verlorenem Posten, zumal das Löschwasser gefror. Auch an Heiligabend kam Trier nicht zur Ruhe: Diesmal waren das Gartenfeld, das Bahnhofsviertel und Pfalzel am stärksten betroffen. Einer Recherche des Heimatforschers Adolf Welter zufolge kamen bei den Dezember-Angriffen auf Trier mindestens 420 Menschen ums Leben. (https://www.trier.de/)